tomografische Auswertung und Analyse
Computer gestützte Datenermittlung liefert eindeutige Ergebnisse
Der gesamte Mess- und Auswertevorgang erfolgt Computer gestützt. Es bleiben keine Interpretationsspielräume offen. Sie erhalten dadurch ein „ganzheitliches Ergebnis“ mit einem einzigen Datensatz erzielt und „kein zusammengesetztes Ergebnis“, in dem viele einzeln ermittelte Daten miteinander verbunden werden müssen. Da es sich um ein digitalisiertes Messverfahren handelt, liegen sämtliche Messdaten von Beginn an bereits in digitaler Form vor. Somit werden Fehler, die infolge einer falschen Eingabe beziehungsweise Umrechnung von zuvor manuell ermittelten Daten ausgeschlossen.
Aus der sogenannten Punktewolke, welche durch das zuvor durchgeführte Scanningverfahren erzeugt worden ist, wird in einer Rekonstruktion das 3D-CT-Modell rekonstruiert, welches die Basis für alle Mess-, Auswerte- und Analyseumfänge, sowie Engineering-Dienstleistungen darstellt.
Die Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich von der zerstörungsfreien Prüftechnik über die zerstörungsfreie Messtechnik, bzw. Geometrievergleich bis hin zur zerstörungsfreien Erstellung eines 3D-CAD-Modells mit folgendem Leistungsspektrum:
zerstörungsfreie Prüftechnik
- Defektanalyse
- Porositätsanalyse
- Defektkontrolle
- Montagekontrolle
- Erstbemusterungen
zerstörungsfreier Geometrievergleich
- Erzeugung von Punktewolken zur Rekonstruktion zu einem 3D-Modell
- SOLL/IST-Vergleiche des 3D-CT-Modells zum 3D-CAD-Modell
- Vermessung von Geometrieelementen
- Umwandlung eines 3D-Modells in ein 3D-CAD-Modell (Reverse Engineering)
- Ausrichtungsvariante „Best Fit“, „3-2-1“ oder „RPS“ für Mess- und Geometrievergleich
- Ergebnisdarstellung als Farbdarstellung
- Erstbemusterungen
Ein signifikant wichtiges Element ist die Möglichkeit die Daten und Resultate der Freigabeprozesse zu sichern, bzw. „einzufrieren“ und diese als Basis-Daten für spätere Requalifizierungs-Untersuchungen von freigegebenen Produkten und Prozessen einzusetzen. Mit diesem Element haben Sie die Möglichkeit, mit wenig Aufwand und sehr einfach zu einem späteren frei definierbaren Zeitraum jederzeit eine Verifizierung des IST-Zustandes mit dem Freigabestand vorzunehmen.
Ebenso ermöglicht diese Methodik eine qualitative und quantitative Erfassung und Auswertung von Fehlstellen wie Poren und Lunker etc. und bietet für nahezu alle Auswertemodule eine statistische Auswerte- und Analysemöglichkeit.
Nachträgliches Vermessen der Bauteile
Sollten weitere Messungen oder weitere Prüfpunkte notwendig werden, muss das Bauteil nicht nochmals vermessen werden, wie z. B in der taktilen Messtechnik, wo das Bauteil erneut in die Messmaschine gelegt und vermessen werden muss, sondern es liegen die kompletten Werkstückdaten in Form von 3D Volumendaten vor. Aus diesen Daten lassen sich auch noch nachträglich ohne großen Aufwand Messungen durchführen.
Die Liste der Möglichkeiten und Vorteile bei konsequenter Nutzung und Einsatz dieser neuen Mess-, Auswerte- und Analysemethodik, sowie Entwicklungs- und Engineeringtools ist unendlich lang und ausgeprägt und zieht sich durch alle Industriezweige hindurch. Bitte fordern Sie uns gezielt mit Ihren Projekt- und Problemstellungen. Unser bestens geschultes und ausgebildetes Team freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.