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Scanning & Datenaufnahme

Am Anfang der Technologie steht immer die Aufnahme der IST-Daten (Scanning) bei dem das Bauteil entsprechend der Aufgabenstellung mittels Hochleistungs-Röntgenstrahlen durchleuchtet wird. Dieser Scanning-Vorgang ist entscheidend für die Datenqualität und Datenmenge und muss immer angepasst sein auf die spätere Auswerte- und Analysemethode, bzw. Engineering-Aufgabe.

Datenflußprinzip:

Datenflußprinzip

Die Röntgenstrahlen werden in einer Hochspannungs-Vakuumröhre erzeugt und durchdringen das rotierende Bauteil. Die abgeschwächten Röntgenstrahlen werden von einem Detektor aufgenommen und als Punktewolke in einem Rekonstruktionsrechner verarbeitet und zu einem 3D-CT-Modell umgewandelt. Dieses so erzeugte 3D-CT-Modell ist die Basis für alle weiteren Untersuchungen und Analysen.

  

Grundsätzlich unterscheidet man 2 Arten/Verfahren der Röntgenstrahlen
und in Abhängigkeit dazu die entsprechenden Detektoren.


Kegelstrahlverfahren:
Kegelstrahlverfahren

Der Röntgenstrahl ist als Kegelstrahl ausgebildet und durchdringt den Prüfling welcher auf einem Hochpräzisions-Rundtisch angeordnet ist. Der als Flachdetektor ausgebildete Detektor nimmt die Röntgenstrahlen wieder auf. Während einer Umdrehung des Prüflings um 360° wird pro frei programmierbarem Winkelschritt ein Röntgenbild mit entsprechender Einstellung der Parameter erstellt. Aus der Summe der Einzelbilder wird dann mittels einer Software das 3D-CT-Modell rekonstruiert.
 

Fächerstrahlverfahren:Fächerstrahlverfahren

Der Röntgenstrahl ist als Fächerstrahl ausgebildet und durchdringt den Prüfling welcher auf einem Hochpräzisions-Rundtisch angeordnet ist. Der als Zeilendetektor ausgebildete Detektor nimmt die Röntgenstrahlen wieder auf. Während einer Umdrehung des Prüflings um 360° wird ein Röntgenbild mit entsprechender Einstellung der Parameter erstellt. In einem frei wählbaren Zeilensprung werden die Bauteile in beliebig vielen Schnitten (Slices) gescannt. Aus der Summe der Slices wird dann mittels einer Software das 3D-CT-Modell rekonstruiert.

Ein Maß der Genauigkeit der erzeugten CT-Bilder wird durch das angewandte Scanning-Verfahren signifikant beeinflußt. Neben der Anzahl von Winkelsteps pro 360° Umdrehung beim Kegelstrahlverfahren mit Flachdetektor sind die Anzahl der Views pro 360° Umdrehung beim Fächerstrahlverfahren von extremer Bedeutung. Da zusätzlich eine Vielzahl von individuellen Parametern projektbezogen eingestellt werden muss, ist es unerlässlich, dass die wirtschaftlichen und technologisch sinnvollen Scanning-Parameter entsprechend dem Anforderungsprofil gewählt werden.

Diese Parameterfindung ist die herausragende Technologiebeherrschung unserer bestens ausgebildeten und geschulten Spezialisten.